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REK Gerüstbau Berger GmbH
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BauvorhabenSauabstich STW Bremen
  
BauzeitMärz 2002 - Mai 2002 = 3 Monate
  
MaterialID-Variant-Gerüst inkl. Kasettendach Verplanung
  
BesonderheitenBeengte Platzverhältnisse, Vormontageplatz für Dachkonstruktion, Einsatz von 2 Autokränen da eine Rohrleitungstrasse die direkte Anlieferung der Dachkonstruktion verhinderte. Ballastierung der Konstruktion alle 5,00 m.
  
Materialeinsatz ca. 720 m² Kassettendach
ca. 550 stgdm ID-Variant
ca. 660 m² Plane
14 Stück Betonklötze als Ballast
  
Gewicht des Materialsca. 60 to.
  
Abmessungen Länge = 32,50 m
Breite = 22,00 m
Höhe = zwischen 4,30 und 7,30 m (10° Grad Dachneigung)
Der Sauabstich am Hochofen 3 wurde am 03.04.02 um 06:37 Uhr ausgeführt. Unser Gerüst musste daher bis zum 27.03.02 fertig gestellt sein. Dafür wurde im Vorfeld auf dem Vorplatz Spezialsand aufgekippt und in Form einer Wallanlage aufgebaut.

Die einzelnen Dachelemente wurden auf einem Vormontageplatz erstellt. Während einer Nachtschicht, die erforderlich war, weil Gleisanlagen und eine Straße gesperrt werden mussten, wurden die Dachelemente (Breite: 2,50 m / Länge: 22,00 m) mittels zweier Kräne auf die Stützgerüste aufgesetzt.

Am 15.03.02 haben wir mit dem Aufbau der Gerüste um diesen Wall begonnen. Die Stützgerüste zur Aufnahme des Daches wurden links mit einer Höhe von 4,30 m und rechts mit einer Höhe von 7,30 m jeweils mit einer Breite von 1,00 m und über eine Län-ge von 32,50 m erstellt. Die Gerüste standen 19,00 m auseinander. Aus diesem Grund mussten sie mit Hilfe eines Nivelliergerätes eingelesen werden, damit beim Aufsetzen der Dachkonstruktion keine Probleme entstanden.

Die einzelnen Elemente wurden anschließend mit Kederplane verbunden, so dass ein regendichtes Dach mit Gefälle entstand. Anschließend wurden die Ger¨ste, gemäß der vorliegenden Statik, alle 5,00 m mit 2,20 to. Ballast beschwert, da bedingt durch die leichte Dachkonstruktion zu abhebenden Kräften kam. Nun konnten die Längs- und Stirnseiten verplant werden.

Im Anschluss an unsere Arbeiten wurde eine Gasheizung installiert, um den Sand zu trocknen, damit es beim Einfließen der ca. 1.200° C heißen Ofenschlacke in das vorhandene Sandbett es zu keiner Wasserstoffexplosion kommen konnte.

 
Service
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