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REK Gerüstbau Berger GmbH
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BauvorhabenElektrostahlwerk Oberhausen
  
Bauzeit14.09 - 08.11.06 = 55 Tage
  
MaterialBera-Bohlengerüst 1,00 m (3,0 kN/m²) incl. Verplanung
  
BesonerheitenVerankerung an vorh. Stahlkonstruktion, daher Verplanung in 2 Abschnitten von + 34,00 m bis + 18,00 m und von + 18,00 m bis + 0,00 m gem. prüffähiger Statik.
  
Materialeinsatz8.150 m² Bera-Bohlengerüst 1,00 m
8.500 m² Plane
2 Stück Bauaufzüge vom Typ SL 1500 mit einer Höhe von 35,00 m und einer Tragkraft von 1,50 to.
  
Gewicht des Materialsca. 165 to.
  
AbmessungenLänge = 114,00 m
Breite = 34,00 m
Höhe = 34,50 m


Zur Geschichte des Elektrostahlwerks Oberhausen:
· Inbetriebnahme 1978 / 1979
· Pro Jahr wurden 350.000t Stahl erzeugt
· Der Stahl wurde in einer Strangguß-Anlage über einen sechsgleisigen Strang abgezogen.
· In Spitzenzeiten sind beide Öfen als Duo-Anlage in Betrieb gewesen
· Die Öfen wurden von der GHH Sterkrade (seit 1980 MAN) gebaut
· Öfen und Krananlage waren bis 1997 in Betrieb

Das Gelände des 1997 stillgelegten Elektrostahlwerkes Oberhausen wird im Zusammenhang mit der Entwicklung der Neuen Mitte Oberhausen einer neuen Nutzung zugeführt. Aus diesem Grund wurde das E-Werk komplett eingerüstet um die Fassadenflächen für die Sprengung vorzubereiten.

Am Morgen des 19. August, planmäßig um 07:00 Uhr, wurde die Gießhalle des ehemaligen Elektrostahlwerk Oberhausen gesprengt. Die Sprengung war die Erste von zwei Teilsprengungen.

Um die Halle zum Einsturz zu bringen wurde eine sogenannte Vollraumsprengung vorgenommen. Dazu wurden die senkrecht stehenden Hohlstützen mit Wasser gefüllt und mit Sprengstoff geladen.

Die horizontalen Dachbinder wurden mit Kupferschneidladungen, den "Linear-Cuttern" getrennt.

Ausführendes Unternehmen für den Abbruch war die Heinrich Becker GmbH aus Bottrop.

Für die Sprengung des ersten Abschnitts wurden benötigt:
· ca. 80 Kilo Sprengstoff
· ca. 12m Schneidladungen
· 24 elektrische Zünder

Zur Bindung des bei der Sprengung auftretenden Staubs wurden mit jeweils 1000 Liter Wasser gefüllte "Big-Bags" eingesetzt. Durch gleichzeitige, bzw. zeitlich eng versetzte Sprengung wurde eine Wasserwand erzeugt.

 
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